Set the right causes for the future




Liberalisierung der Strommärkte

Themen:
Handel mit Strom
führt zu neuen Produkten & Handelspartnern

Steigerung der Komplexität

Trading Floors

Simulationsmodell der Forschernachwuchsgruppe SPEED

oligopolistische Marktstruktur


Liberalisierung der TK-Märkte

Themen:
Next Generation Networks
Umstieg dauert bis 2020 an

Neue Netzstruktur

NGN-Netze

Voice-over-IP-Telefonie

All-IP-Netz

IPTV Internetfernsehen


Liberalisierung der Arbeitsmärkte

Themen:
Dienstleistungsrichtlinie
Lissabon-Strategie: Mehr Beschäftigung durch "Flexicurity" (Flexibilität und Sicherheit)

„Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation“ (CIP) )

„Lissabon-Programm der Gemeinschaft“ (LPG)

„Nationale Reformprogramme“ (NRP)

Europäisches Technologieinstitut

one-stop shop

Klimaschutz


Liberalisierung der Bildungsmärkte

Themen:
Handel mit Hochschulbildung
„Import“ von Studierenden(Flexibilität und Sicherheit)
„Export“ von Studienangeboten

transnationale Mobilität

internationale Hochschulbildung

Scientific Community

Wissenstransfer

Globalisierung der Hochschulen

„globalisation apartheid“

Individualisierung von Lehren und Lernen

Lebenslanges Lernen

Lernzeitverteilung und Weiterbildung

eLearning


Wertewandel Europa

Themen:
Selbstständigkeit und Mobilität

Europäische Werte und Identität

Multikulturelle Vereinigung

Wertewandel und Wissensökonomie

                                                                           Zukunftsmanagement Weil es auf die Zukunft ankommt




Zukunft Europa:

Liberalisierung der Strommärkte


"Im Zuge der Liberalisierung der Energiemärkte, insbesondere der Strommärkte, innerhalb der Europäischen Union sehen sich die Energieerzeuger zahlreichen neuen Herausforderungen gegenübergestellt.

Die Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit ist zu einem elementaren Unternehmensziel geworden. Die Beschaffungsoptimierung zur Kostenreduzierung umfasst nun nicht mehr nur die Beschaffung von Primärenergien, die in den eigenen Kraftwerken in elektrischen Strom umgewandelt werden, sondern auch die Beschaffung von Strom selbst.

Die Möglichkeit des Handels mit Strom führt zu einer Vielfalt an neuen Produkten und potenziellen Handelspartnern. Dies alles hat eine Steigerung der Komplexität des Strommarktes zur Folge.

Die Unternehmen tragen dieser Entwicklung Rechnung, indem sie sogenannte Trading Floors einrichten, deren Mitarbeiter sich vorwiegend der Aufgabe des Energiehandels widmen. Zu ihrer Unterstützung soll ein Marktinformationssystem bereitgestellt werden, das allen Mitarbeitern des Handelsbereichs als Datenbank für Marktdaten zur Verfügung steht.

Auf Grundlage der Marktdaten können Marktanalysen, statistische Auswertungen und Preisprognosen erstellt werden. Daraus resultiert, dass zu diesem Zweck heterogene Datenformate in der Datenbank zusammen geführt werden müssen, die strukturiert oder unstrukturiert aus internen oder externen Quellen, z. B. dem World Wide Web (WWW), stammen."
Quelle:
[2] Uni Duisburg



Simulation strategischer Handlungsentscheidungen im liberalisierten europäischen Strommarkt


"Die Forschernachwuchsgruppe SPEED (Scientific Pool of Environmental Economic Disciplines) der Universität Oldenburg unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert hat ein computerunterstütztes Modell entwickelt, mit dem strategische Handlungsentscheidungen im liberalisierten europäischen Strommarkt simuliert werden können.

Ziel ist, ein unterstützendes Entscheidungsinstrument („decision support tool“) für die jeweiligen europäischen nationalen Märkte zu entwickeln. In einem Simulationsspiel haben Nutzer die Möglichkeit, durch strategische Entscheidungen, sei es über die Kosten, technische Veränderungen bei der Erzeugung oder den Zukauf bzw. Verkauf von Kapazitäten, den Markt so zu beeinflussen, dass am Ende eines Spiels Verlierer und Gewinner ausgemacht werden können.

Um eine realitätsnahe Abbildung des europäischen Strommarktes zu schaffen, sollen die Daten möglichst vieler Energieanbieter in das Projekt integriert werden. Ein (spieltheoretisches) Modellkonzept für den deutschen Strommarkt hat die bisherigen Entwicklungen der Jahre 2000 bis 2002 in den Modellsimulationen schon bestätigt.

Danach wäre auch eine oligopolistische Marktstruktur mit wenigen Stromanbietern und ggf. einem oder zwei Marktführern durchaus eine denkbare Entwicklung."
Quelle:
[2] Uni Oldenburg

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